Antje Bleck
Artist Statement
Als Künstlerin habe ich mit den Jahren eine solche Sensibilität erlangt, dass ich nicht nur durch Beobachtungen, sondern auch über die Gefühlsebene die Strömungen der Zeit wahrnehme. Diese Mixtur wird dann auf künstlerische Art und Weise zerkaut, verdaut und ausgeschieden. Eindrücke ausdrücken.
Spiegel der Zeit war die Kunst schon immer gewesen. Reflektion des universellen Geschehens und der Strömungen, Stimmungen und Bewegungen der Erde und der Wesen, die darauf leben. Jeder Mensch ist ein Spiegel seiner Welt. Ich als Künstlerin bilde zudem ab, was ich sehe, erschaffe etwas Sichtbares, was dann alle wahrnehmen können... So kann ich farbenfroh in der Welt „mitmischen“.
Die Welt braucht ROT, um in Bewegung zu kommen und GRÜN, um in die Mitte zurückzukehren. Sie braucht BLAU, um Luft zu holen und GELB, um auszuatmen.
Betrachte ich den Mikrokosmos, erkenne und begreife ich auch den Makrokosmos. In der Kommunikation mit den Elementen finde ich die Schlüssel zum Verborgenen, in den Farben das Offensichtliche, in meinen Gefühlen während der Arbeit manchmal Antworten.
Meine Bilder tragen in sich die Kräfte dieser Erde, sie sind Informationsträger und Impulsgeber. Mein Wunsch ist es, sie mögen die Menschen im Herzen berühren und in ihrer geistigen Entwicklung unterstützen. In einer Welt, die immer schneller und lauter wird, kann das Ausruhen in einem Bild von mir wie eine Insel im Atlantik sein.
Mensch, besinne dich und nutze deine Kraft.
Techniken
Ich benutze vorwiegend „Wasserfarben“ und Stifte aller Art (Aquarellfarben, Holzbeizen, Tusche, Tinte, Acrylfarbe, u.a., Graphit, Kohle, Kreiden, u.a.) Mit diesen Materialien habe ich verschiedene Mischtechniken erprobt und entwickelt. Sehr oft wird das bemalte Papier zudem von einem Gewässer in freier Natur überspült und anschließend weiter bearbeitet. Auch male ich mit den Fingern, weil ich die Sinnlichkeit der Materie Farbe liebe.
Ich arbeite nach Themen, die ich selbst wähle, bzw. wozu mich der Zeitgeist inspiriert, und fast ausschließlich auf Papier.
Ich würde mich selbst eher Zeichnerin statt Malerin nennen.